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  • 17.03.2026

Impact-Measurement-Handbuch veröffentlicht: Wie soziale Startups ihre Wirkung messen können

Das neue Impact-Measurement-Handbuch bietet eine praxisnahe Anleitung, um soziale und ökologische Wirkung systematisch zu erfassen und nachvollziehbar darzustellen.
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Startups mit sozial-ökologischen Zielen stehen früh vor einer zentralen Aufgabe: Sie müssen zeigen, welche Veränderungen sie in Gesellschaft und Umwelt tatsächlich bewirken. Elisabeth Ebert und Elisa Sauerbier, ehemalig im Team Impact Entrepreneurship im Handlungsfeld Wirkung und Verantwortung, haben das neue Impact-Measurement-Handbuch entwickelt. Es bietet einen klar strukturierten, zugleich gut umsetzbaren Rahmen und richtet sich an Gründerinnen, Sozialunternehmen sowie Akteurinnen im Transformationsumfeld, die ihre Wirkung erfassen und transparent darstellen möchten.

Im Zentrum steht ein nachvollziehbarer Vorgehensrahmen auf Basis der etablierten IOOI-Methode (Input, Output, Outcome, Impact). Diese beschreibt Schritt für Schritt, welche Ressourcen eingesetzt werden (Input), was konkret umgesetzt wird (Output), welche direkten Veränderungen daraus entstehen (Outcome) und welche langfristige Wirkung erzielt wird (Impact).

Das Handbuch erläutert, wie sich aus einer schlüssigen Wirkungslogik – also der Verbindung zwischen Maßnahmen und angestrebten Veränderungen – wenige, konsistent definierte Kennzahlen ableiten lassen, die über die Zeit vergleichbar erhoben werden können. So werden zugrunde liegende Annahmen überprüfbar und Entwicklungen klar nachvollziehbar.

Drei Fallbeispiele verdeutlichen, wie unterschiedlich Messkonzepte je nach Wirkmechanismus ausgestaltet sein können: Ein nachhaltiges Produktstartup aus der Modebranche illustriert, wie sich ökologische Substitutionseffekte messen lassen, also zum Beispiel eingesparte Ressourcen durch nachhaltigere Alternativen. Mit freikreathur und der Mikro Landwirtschaft werden zwei Startups aus Mannheim vorgestellt, die soziale und ökologische Veränderungen in unterschiedlichen Kontexten anstoßen und jeweils eigene Messansätze entwickeln.

Neben konzeptionellen Grundlagen enthält das Handbuch konkrete Hinweise zur Auswahl geeigneter Indikatoren (Messgrößen), zur Definition von Start-, Ist- und Zielwerten sowie zur transparenten Kommunikation von Annahmen (z. B. welche Wirkzusammenhänge angenommen werden) und Aussagegrenzen (also was die Ergebnisse verlässlich zeigen – und wo ihre Grenzen liegen).

Ziel des Handbuchs ist es, Startups mit sozial-ökologischen Zielen einen praxisorientierten Leitfaden zur Verfügung zu stellen, um ihre Wirkung sichtbar und messbar zu machen. Das dient insbesondere der nachvollziehbaren Kommunikation nach außen und der Orientierung nach innen.

Hier geht es zum Handbuch: Impact-Measurement-Handbuch (PDF)

Ansprechpersonen:
Kyung („Trixie“) eun Park
Elisabeth Ebert

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