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Wie können gesellschaftliche Herausforderungen durch innovative Ideen und neue Technologien gelöst werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich Student*innen in der inno.space Design Factory Mannheim im Rahmen von TransforMA.
Gemeinsam mit Praxispartner*innen entwickelten sie über ein beziehungsweise zwei Semester Konzepte und Prototypen für reale Herausforderungen – von nachhaltiger Stadtentwicklung und Ressourcenmanagement bis hin zu Anwendungen in der Bio- und Medizintechnik.
Die Ergebnisse präsentierten die interdisziplinären Teams Anfang Juli auf der iExpo, der halbjährlichen Innovations- und Projektmesse der inno.space Design Factory Mannheim. Die Projekte zeigen, wie praxisorientierte Lehre, wissenschaftliche Expertise und die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen zu konkreten Lösungsansätzen für aktuelle gesellschaftliche und technologische Fragestellungen führen können.
Im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung entwickelte das Team „Sustainable Squares“ Konzepte zur Verbesserung der Klimaresilienz in den Mannheimer Quadraten. Gemeinsam mit Expert*innen der Stadt Mannheim entstanden Zukunftsszenarien und ein physischer Prototyp, der Ansätze für klimaresilientere und damit attraktivere öffentliche Räume aufzeigt.
Das Team „Trash Talkers“ beschäftigte sich mit einer Challenge des Stadtraumservice Mannheim zur Verbesserung der Mülltrennung in Ballungsräumen. Mit dem Konzept „MüllWege“ und „MüllWissen“ entwickelte das Team eine Lösung, die die Nutzung von Unterflur-Abfallsammelsystemen intuitiver gestaltet und so dazu beitragen kann, Fehlwürfe zu reduzieren. Die Lösung setzt auf digitale Informationskanäle für Nutzer*Innen, baut auf bestehender Infrastruktur auf und zeigt, wie kleine Veränderungen einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Ressourcennutzung leisten können.
Einen anderen Blick auf nachhaltige Ressourcennutzung warf das Team „Hidden Elements“. Ausgehend von einer Challenge der Physik der Philipps-Universität Marburg entwickelten die Studierendenteams Konzepte für eine interaktive Ausstellungsinstallation zum Thema Ressourcenbewusstsein. Ziel ist es, die ökologischen und sozialen Auswirkungen von Rohstoffen in alltäglichen Technologien sichtbar und erlebbar zu machen und die verborgenen Zusammenhänge globaler Wertschöpfungsketten aufzuzeigen.
Im Bereich der Bio- und Medizintechnik arbeiteten die Teams „Energy Efficient“ und „Gray Roomers“ an neuen Anwendungsmöglichkeiten für innovative Sensortechnologien. Das Team „Energy Efficient“ entwickelte ein Konzept, mit dem sich der Gesundheitszustand von Algenreaktoren schneller und einfacher überwachen lässt. Solche Verfahren können beispielsweise dabei helfen, Produktionsprozesse ausfallärmer und effizienter zu gestalten. Das Team „Gray Roomers“ untersuchte, wie neuartige Sensortechnologien in Langzeit-Harnkathetern eingesetzt werden können, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und dadurch die Gabe von Antibiotika zu reduzieren, um die medizinische Versorgung von Patient*innen kurz und langfristig zu verbessern.
Die Projekte entstanden in enger Zusammenarbeit mit Partner*innen wie der Stadt Mannheim, dem Stadtraumservice Mannheim, der Abfallwirtschaft Mannheim sowie der Philipps-Universität Marburg. Sie stehen beispielhaft für den Ansatz von TransforMA, Hochschule, Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenzubringen und gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu arbeiten.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teams, unseren Kooperationspartner*innen und allen Beteiligten, die diese Projekte ermöglicht und begleitet haben. Die präsentierten Konzepte und Prototypen verdeutlichen, wie die inno.space Design Factory Mannheim im Rahmen von TransforMA menschzentrierte Innovation und Wissenstransfer fördert: Durch die Zusammenarbeit von Student*innen, Wissenschaft und Praxispartner*innen entstehen Lösungen für reale Herausforderungen – und gleichzeitig neue Perspektiven für die nachhaltige Entwicklung von Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar.
Über inno.space Design Factory Mannheim
Die inno.space Design Factory Mannheim bringt Wissenschaft und (über-)regionale Praxispartner*innen in unterschiedlichen Kurskonzepten zusammen, um gemeinsam an realen Herausforderungen zu arbeiten. Praxispartner*innen bringen konkrete Challenges aus ihrem Arbeitsumfeld ein, die von studentischen Teams analysiert und mit einem menschzentrierten Innovationsansatz bearbeitet werden. Mithilfe von Methoden wie Design Thinking, Co-Creation und Prototyping entwickeln die Teams Konzepte und Lösungen – von der ersten Idee bis zum Prototypen. Die inno.space Design Factory Mannheim unterstützt damit den Transfer zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft und fördert die gemeinsame Entwicklung anwendungsorientierter Lösungen.
Ansprechpersonen:
Prof. Kirstin Kohler
Manuel Walter
Video: inno.space/ Team







Fotos: Manuel Walter /inno.space
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